Kältetherapie
Gezielte Kälte, die Schmerzen lindern und Schwellungen verringern kann, etwa nach Verletzungen, Operationen oder bei gereizten Gelenken.
- Dauer
- wenige Minuten
- Abrechnung
- Gesetzlich und privat
- Voraussetzung
- Ärztliche Verordnung
Bei der Kältetherapie setzen wir gezielte Kältereize ein, zum Beispiel mit Kältepackungen oder Eis. Die Kälte verlangsamt Stoffwechselvorgänge im Gewebe, verengt kurzzeitig die Blutgefäße und dämpft die Weiterleitung von Schmerzsignalen.
So kann Kälte Schmerzen lindern, Schwellungen verringern und entzündungsbedingte Beschwerden beruhigen. Ziel ist, die weitere Behandlung zu erleichtern – etwa damit Sie Übungen mit weniger Schmerzen ausführen können.
Bei verspannten Muskeln und länger bestehenden Beschwerden ist dagegen oft Wärmetherapie die bessere Wahl.
Kältetherapie in Düsseldorf-Gerresheim
In unserer Praxis in Gerresheim bekommen Sie die Kältetherapie mit einer ärztlichen Verordnung. Sie ist ein ergänzendes Heilmittel und wird meist zusammen mit Krankengymnastik oder Manueller Therapie verordnet.
Wann Kälte infrage kommen kann
Kälte wirkt kurz und gezielt. Typische Anlässe in der Physiotherapie:
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Nach Verletzungen
Prellungen, Zerrungen und umgeknickte Sprunggelenke in den ersten Tagen.
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Bei Schwellungen
Zum Beispiel nach einer Knie- oder Schulteroperation.
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Bei gereizten Gelenken
Etwa bei einer aktivierten Arthrose, wenn das Gelenk warm und geschwollen ist.
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Bei Überlastungen
Gereizte Sehnen nach ungewohnt viel Sport oder Arbeit.
Zum Ausprobieren
Richtig kühlen zu Hause
Kühlen ist einfach, aber zu viel Kälte kann der Haut schaden. So geht es richtig:
Wickeln Sie Kühlakku, Eis oder gefrorene Erbsen in ein dünnes Tuch – nie direkt auf die Haut.
Legen Sie die Kälte für etwa 10 bis 15 Minuten auf.
Gönnen Sie der Haut danach mindestens eine Stunde Pause, bevor Sie erneut kühlen.
Lagern Sie ein geschwollenes Bein oder einen Arm dabei möglichst hoch.
Nicht kühlen sollten Sie bei Durchblutungsstörungen, dem Raynaud-Syndrom, einer Kälteallergie oder eingeschränktem Temperaturempfinden. Wird die Haut taub oder sehr blass, beenden Sie die Anwendung.
Fragen zu Kältetherapie
Ihre Frage ist nicht dabei? Schreiben Sie uns oder rufen Sie an.
Wann ist Kälte besser als Wärme?
Faustregel: Kälte eher bei frischen Verletzungen, Schwellungen und gereizten, warmen Gelenken. Wärme eher bei Verspannungen und länger bestehenden Beschwerden ohne Entzündungszeichen. Was in Ihrem Fall passt, klären wir im Befund.
Kann ich zu Hause selbst kühlen?
Ja, wenn wir es mit Ihnen besprochen haben. Legen Sie Kühlakkus oder Eis nie direkt auf die Haut, sondern in ein dünnes Tuch gewickelt, und kühlen Sie etwa 10 bis 15 Minuten. Danach braucht die Haut eine Pause.
Wann ist Kälte nicht geeignet?
Zum Beispiel bei Durchblutungsstörungen, dem Raynaud-Syndrom, einer Kälteallergie, eingeschränktem Temperaturempfinden oder offenen Wunden an der Behandlungsstelle.
Zahlt die Krankenkasse die Kältetherapie?
Ja, wenn sie ärztlich verordnet ist. Sie ist ein ergänzendes Heilmittel und wird meist zusammen mit Krankengymnastik oder Manueller Therapie verordnet.